22.07.2019 Clearwater Lake

Am Morgen bekamen wir wirklich noch einen freigewordenen Stellplatz und beschlossen daher, heute mal einen Tag zu entspannen und morgen dann die Zeltübernachtung anzugehen.
Die Kinder entschieden sich für eine 17 km Wanderung mit dem Hund, die hoch in die Berge zu verschiedenen Aussichtspunkten und später am Clearwater Lake zurück führte.
Holger und ich suchten uns mit dem Stand up Paddleboard eine schöne Stelle am See und nutzten abwechselnd das Brett zum Angeln und Fahren. Der See ist wirklich glasklar und man kann von der Wasseroberfläche bis weit auf den Grund sehen. Leider ist er nicht sehr warm, aber da es ein sehr heißer Tag war, konnte man sich mit ein paar Schwimmzügen sehr gut erfrischen. Zwischendurch schaukelte ich endlich mal längere Zeit nur in meiner Hängematte und genoss die Ruhe und die Aussicht.
Gegen späten Nachmittag kamen die beiden Wanderer auf dem Rückweg vorbei und sprangen erst mal durchgeschwitzt und zerstochen zum Abkühlen in den See.  Trotzdem waren sie sehr zufrieden mit ihrer Leistung und auch Holger hatte zwischenzeitlich eine Forelle gefangen und so waren wir alle sehr glücklich mit dem Tag. Weil eine Forelle aber sehr wenig für 4 Personen ist, versuchte Holger noch einmal sein Glück am Fluss, kurz vor einem kleinem, aber reißenden Wasserfall in der Nähe des Campingplatzes. Und ich konnte vom Ufer sehen, wie die Angel sich spannte, als ein großer Fisch anbiss. Allerdings geriet das Board dabei immer mehr in die Strömung des Wasserfalls und er musste sich entscheiden – Fisch oder Leben. Schweren Herzens entschied er sich gegen den Fisch, so gab es am Abend Gemüsereis mit etwas Forelle für jeden. Die hatte allerdings sehr zartes, sehr rotes, lachsfarbenes Fleisch.

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