17.06.2019 Das Wohnmobil ist da!

Leider fing es gestern Nacht sehr stark an zu regnen und hörte die ganze Nacht nicht mehr auf. Gott sei Dank hielt unser Zelt dem Regen stand, aber es war sehr laut und dadurch eine unruhige Nacht. Morgens flüchteten wir erst mal ins Auto und sortierten unsere Sachen. Einige Zeit danach hörte der Regen dann endlich auf. Wie wir später erfahren haben, sollte es der einzige Regentag in der ganzen Woche bleiben. Leider erwischte er uns beim Zelten und nicht im geschützten Wohnmobil.
Heute sollte wir nun endlich das Wohnmobil abholen können. Wir hatten es gestern schon im Containerhafen beim Vorbeifahren erspäht. Zuerst fuhren wir zum Spediteur, den wir schon von Deutschland aus per E-Mail kontaktiert hatten. Das Schiff war mit 4 Tagen Verspätung am Freitag, 14.06.2019 eingetroffen und wurde nun vorrangig abgefertigt. Der Spediteur bat uns um 10:00 Uhr in seinem Büro zu sein. Das haben wir dank Navi auch geschafft und Holger war der erste Abholer in seinem Büro. Nach und nach kamen noch mehr Wohnmobilbesitzer aus Deutschland und der Schweiz, die ihr Wohnmobil verschifft hatten und teilweise auch mit dem Schiff mitgefahren sind. Nach Abfertigung beim Spediteur mussten wir zum Zoll, quer durch die ganze Stadt. Da das Zollbüro gerade umgezogen war in eine ganz neu gebaute Siedlung, hatte auch unser Navi Schwierigkeiten dorthin zu finden. Schlussendlich haben wir es doch gefunden, waren aber leider nicht mehr die ersten. Nach der Abwicklung am Zoll ging es dann endlich zum Hafen. Inzwischen war es allerdings 11:30 Uhr und der Hafeninspektor war schon in der Mittagspause. Alle Abholer die inzwischen eingetroffen waren sollten um 12:50 Uhr wiederkommen. Also nutzen wir die Zeit um herauszufinden, wo sich die nächste Avis Station zur Rückgabe unseres Mietautos befand. Die war Gott sei Dank nur 2 Kilometer entfernt.
Rechtzeitig vor der verabredeten Zeit standen wir wieder im Hafengebäude und mussten trotzdem sehr lange warten bis wir endlich die Ausfahrpapiere bekamen und mit dem Wohnmobil den Hafen verlassen konnten. Ein langes Phoenix Wohnmobil wurde bei der Ausfahrt vom Schiff am Heck stark beschädigt, da der Fahrer den langen Hecküberstand nicht bedacht hatte. Großer Ärger für die Besitzer aus Kassel. Man sollte meinen, das die Fahrer öfter große Fahrzeuge in und aus dem Schiff bewegen. Jedenfalls waren wir froh, unser Wohnmobil unfallfrei und mit allem Inventar in Empfang nehmen zu können. Nach dem Umladen unserer Sachen aus dem Mietauto haben wir dieses zurück gebracht und sind, da es inzwischen schon fast 16:00 Uhr war, zurück zum Shubie Campground gefahren. Welch einen Luxus bietet doch unser Wohnmobli gegenüber dem Zelt. Auf dem Rückweg stoppten wir mal wieder beim Walmart, dieses Mal für einen Großeinkauf. Die Lebensmittel sind doch erheblich teurer als in Deutschland. Nach Erwerb einer Gasflasche (natürlich auch im Walmart Gartencenter) und einem Stopp an der Tankstelle (Diesel kostet hier 0,72 Euro pro Liter) trafen wir bei strahlendem Sonnenschein wieder bei Shubie ein.

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