24.-25.08.2019 Fairbanks

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Fairbanks um beim Walmart Vorräte und Gasflasche auf zu füllen.
Vorher stoppten wir noch in dem kleinen Ort „North Pole“. Dort residiert das ganze Jahr über der Weihnachtsmann im Santa Claus House. Es gibt dort allen möglichen Weihnachtsklimbim zu kaufen. Naja, kann man mal schauen, muss man aber nicht.
Die  Preise hier in Alaska erschienen uns günstiger als in Kanada, aber da ein US-Dollar 1,33 kanadischen Dollar entspricht, lässt es sich nicht so einfach miteinander vergleichen. Wahrscheinlich kostet es genauso viel, aber eine Dame aus Louisiana, die hinter uns an der Supermarktkasse stand, beschwerte sich wie teuer hier oben alles wäre. Das lässt hoffen, wenn wir demnächst die südlichen US-Staaten, der „Lower 48“ wie sie hier sagen, besuchen werden.
Danach fuhren wir zu einem zentral gelegenen Campingplatz direkt am Chena River, der durch Fairbanks führt. Ich ging zu Fuß zum „Museum of the North“, direkt auf dem Campusgelände der University of Alaska, während Holger und Hope ihr Glück am Fluss versuchten. Es war endlich mal wieder richtig warm in der Sonne und ich freute mich im T-Shirt durch die Stadt gehen zu können. Und das in der fast nördlichsten Stadt in Alaska. Am Abend trafen wir uns alle am Wohnmobil wieder.
Nicht weit von Fairbanks entfernt liegen die Chena Hot Springs, warme Quellen, um die ein Resort herum gebaut wurde.  Hotel, Campingplatz, sogar ein kleiner Flugplatz. Alle möglichen Outdooraktivitäten werden hier angeboten, im Winter ist das auch ein beliebter Ort für Schlittenhundefahrten. Das bekannte Iditarod Hundeschlittenrennen läuft nicht weit von hier vorbei. Wie es hier im Winter aussieht würde ich gern mal erfahren. Es lässt sich im Moment nur schwer vorstellen.
Zum Resort führt eine Straße von ca. 90 Kilometern Länge, die dort auch endet und parallel zum  Chena River verläuft und an vielen Creekzuläufen und Seen vorbei führt. Wir stoppten immer wieder an netten Angelplätzen, aber Holger hatte leider kein Glück, nur ein paar Äschen, die hier aber geschützt sind gingen an den Haken.
Am Abend besuchten wir  die Hot Springs, die bis 23:45 Uhr geöffnet haben. Das Wasser war fast zu heiß, in der Mitte sprühte ein Schlauch von oben kaltes Wasser dazu, darunter konnte man es aushalten. Wir relaxten bis es dunkel wurde, in der Hoffnung vielleicht Nordlichter zu sehen, aber das passierte leider nicht. Ich bin gespannt, ob wir die Chance hier oben noch einmal bekommen.

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