04.-06.01.2020 Southern California II

Wir warteten noch bis Carolin durch den Zoll war und fuhren dann mit dem Shuttle wieder zurück zum Parkplatz etwas außerhalb, auf dem größere und höhere Autos parken können. Dann ging es schnell nach Süden, um den größten Stau zu vermeiden. Aber heute am Samstag war der Verkehr endlich mal erträglicher. Wir rechneten uns eine gute Chance auf einen Übernachtungsplatz weiter im Inland aus, hier waren wir schon beim ersten Mal auf dem Weg nach San Diego untergekommen, aber ein „Campground full“ Schild empfing uns schon am Eingang. Inzwischen war es dunkel, so fuhren wir kurzerhand wieder ans Meer zurück, nach Carlsbad. Wir hatten vor zwei Tagen Glück hier und so war es auch dieses Mal. Wir setzten uns noch eine Weile ans Meer und trauerten etwas der schönen Zeit hinterher. Der Mond spiegelte sich in den Wellen, es glitzerte wie Gold im Wasser und sah wunderschön aus.
Der nächste Morgen begann wieder mit strahlendem Sonnenschein, Holger packte gleich sein Board und versuchte sich mit surfen in den Wellen. Ich sah ihm von oberhalb der Steilküste zu, Hunde durften natürlich nicht an den Strand, und schoß ein paar Fotos. Die Delfine, die wir schon vor ein paar Tagen hier gesehen hatten, waren auch wieder da, gar nicht weit weg von den Surfern und manchmal sah es so aus, als ob die Tiere auch in den Wellen surfen würden.
Es gefiel uns so gut hier und für morgen waren 24 Grad ohne Wolken angesagt, so beschlossen wir noch eine Nacht an der Küste zu bleiben. Inzwischen war Montag und der Urlaub für die meisten Menschen beendet, so sollten wir überall wieder freie Plätze vorfinden. Deshalb fuhren wir weiter südlich auf den St. Elijo State Park, der als einer der beliebtesten Parks gilt und es waren sehr viele Stellen frei. Dieser Park grenzt direkt an einen breiten Sandstrand, auf dem endlich mal Hunde erlaubt sind und so konnten wir mit Hope eine große Runde am Meer entlang spazieren. Den nächsten Tag genossen wir unsere letzten Stunden in Californien am Strand und verließen ihn bevor die Sonne unterging in Richtung Arizona. Es fiel mir wie immer sehr schwer mich zu verabschieden, aber man soll ja gehen wenn es am schönsten ist. Eigentlich hätte ich nichts dagegen den Winter pendelnd zwischen Californien und Arizona zu verbringen, aber dann würde ich den Rest von Mexico und Costa Rica nicht sehen und wahrscheinlich wird es uns dort auch sehr gut gefallen.
Wir fuhren an diesem Abend nicht sehr weit und stoppten in den Bergen seit langem einmal wieder an einem Casino. Hier war es ungemütlich, ein kalter Wind wehte über den Parkplatz und ich wäre am liebsten umgedreht, aber Sean und Tiffany warteten schon auf uns in Arizona.


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